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Spiritualität im Alltag: Workshops, Training & Begleitung

Rauhnächte

Sie sind da, die Rauhnächte. Naja, eigentlich ist das so eine Sache mit dem genauen Termin – der steht nicht so genau fest. Oder wird hier und da anders gehandhabt:
Mal beginnen sie schon Anfang Dezember und gehen bis Mittwinter oder Weihnachten. Oder sie beginnen an Mittwinter. Oder an Weihnachten. Spätestens am 6. Januar ist der Spuk aber vorbei.

Denn Eines ist aber immer gleich: die Rauhnächte sind wild. Es ist die Zeit außerhalb der Zeit. Die Wild Jagd ist unterwegs, genauso wie Frau Holle oder die Percht.
Und dieses Jahr habe ich es geschafft, dass ich tatsächlich bis zum 6. Januar (fast) keine Termine habe – und mich so richtig auf die Rauhnächte einlassen kann: Zur Ruhe kommen. Lauschen, wie die Fensterläden im Sturm klappern. Den Flammen im Holzofen zuschauen. Das alte Jahr nachklingen lassen und abschließen.

So entsteht Raum für Neues im Neuen Jahr.

Was ich in dieser Zeit gerne mache, ist ein Jahresorakel:
Ab dem 25. Dezember wird jeden Tag ein Orakel gezogen, z.B. eine Tarotkarte, eine Rune oder Dein präferiertes Lieblingsorakel. Ich benutze momentan das Ghetto Tarot, mit dem ich seit mehr als einem Jahr arbeite.
Alsdann: die Karte (Rune oder sonstiges) am 25.12. gibt die Grundstimmung für den Januar des kommenden Jahres.
Das Orakel am 26.12 gilt für den Februar.
Das Orakel am 27.12. für den März.
Das Orakel am 28.12. für den April.
Das Orakel am 29.12. für den Mai.
Und so weiter bis zum 5. Januar, wo das Orakel für den Dezember gezogen wird.

Ich schreibe mir die gezogenen Karten auf einem Notizzettel auf, den ich das Jahr über immer mal anschaue:
Welches Monatsmotto hatte ich für den aktuellen Monat gezogen?
Und was mag es mir dann sagen?

Eine weitere Variante ist am 6. Januar alle 12 gezogenen Karten zu nehmen, zu mischen und ein Legung mit keltischem Kreuz daraus zu machen und das dann als persönliches Jahresorakel zusätzlich zu interpretieren.

Wofür nutzt Du die Rauhnächte dieses Jahr?

Foto: Margit

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